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Der Körper hat einen Rhythmus
Zwischen 13 und 16 Uhr sinkt bei den meisten Menschen die Wachheit, ganz unabhängig vom Mittagessen. Das ist Teil des natürlichen Tagesrhythmus, der auch den Schlaf steuert. Gegen diesen Rhythmus zu arbeiten, kostet Kraft. Mit ihm zu arbeiten heißt: anspruchsvolle Aufgaben in den Vormittag legen, Routine in den frühen Nachmittag.
Licht und Luft
In vielen Büros ist es am Nachmittag zu dunkel und zu stickig. Tageslicht hält wach, das ist gut belegt. Wer den Schreibtisch nicht ans Fenster stellen kann, geht in der Pause nach draußen. Und Luft, die seit dem Morgen steht, macht träge: Drei Minuten Fenster auf, einmal pro Stunde, kostet nichts.
Das Mittagessen
Ein großes, schweres Mittagessen verstärkt das Tief. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt Gemüse, Vollkorn und Hülsenfrüchte, die langsamer Energie abgeben. Ein Teller, der zur Hälfte aus Gemüse besteht, liegt spürbar leichter als ein Teller Nudeln mit Sahnesoße. Und: Wer wenig trinkt, merkt das zuerst an der Konzentration.
Der Kalender ohne Lücke
Vier Termine am Stück, dazwischen keine fünf Minuten: Dann fehlt dem Kopf die Chance, einmal leer zu werden. Eine kurze Pause mit Ortswechsel erholt mehr als zehn Minuten am Handy. Wer den Kalender plant, sollte die Lücken genauso planen wie die Termine.
Ein Schritt für heute
Heute um 15 Uhr: Fenster auf, ein Glas Wasser, drei Minuten im Stehen. Mehr nicht.
Quellen
- Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA): Arbeitsstättenregeln zu Beleuchtung, Lüftung und Pausen
- Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): Vollwertig essen und trinken
- Podcast-Folge 1: Warum der Nachmittag müde macht


